
SUMA Marketing - AdWords für Anfänger:
Suchmaschinenkampagnen - Textanzeigen:
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Einfache Suchmaschinenkampagnen lassen sich auch ohne Agentur umsetzen - Allgemeine Grundlagenkenntniss ist voraussetzung!
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Die Suchwortvermarktung zieht immer mehr Marketeer in ihren Bann, denn sie hat drei große Vorteile: User nutzen Suchmaschinen extrem häufig, Kosten fallen nur an, wenn eine Anzeige angeklickt wird und einfache Kampagnen lassen sich sogar in Eigenregie durchführen. Bekanntestes Beispiel sind die Google Adwords – vierzeilige Textanzeigen, die bei der Google-Suche neben den Ergebnissen eingeblendet werden. Wer eine solche Kampagne starten möchte, sollte bereits im Vorfeld Suchbegriffe auswählen, die zu den beworbenen Produkten oder Dienstleistungen passen. Zunächst empfiehlt es sich, potenzielle Keywords selbst zu googeln. Das sorgt für einen ersten Überblick über die Wettbewerber.
Um
Kampagnen aufzusetzen und zu verwalten hat Google eine geschützte
Benutzeroberfläche im Web geschaffen: das so genannte Adwords
Control Center. Zu finden ist es unter dem Link "Werbung" auf
der Google-Homepage. Nach der Registrierung gelangt der Werbetreibende
in die Kampagnenverwaltung. Dort gibt es diverse Tools, die bei der
Kampagnensteuerung und -optimierung hilfreich sind sowie Statistiken,
Finanz- und Conversion-Berichte. Unter "Mein Konto" hat
der Werbetreibende Einblick in seine Rechnungen.
Wer eine Suchwortvermarktung starten möchte, klickt in der Kampagnenverwaltung neben "Erstellung einer neuen Kampagne" auf "keyword-bezogen". Als Erstes gilt es nun, der Kampagne einen Namen zu geben. Darüber hinaus müssen Bezeichnungen für Anzeigengruppen bestimmt werden. Will beispielsweise ein Reiseveranstalter, der Domizile in drei verschiedenen Regionen anbietet, eine Suchwortkampagne für die Osterferien aufsetzen, könnte die Kampagne "Osterferien" heißen und die Anzeigengruppen beispielsweise Dolomiten, Karibik und Tegernsee. Diese Festlegungen helfen, bei großen Kampagnen den Überblick zu behalten.
Sind die Bezeichnungen vergeben, ist es möglich, seine Anzeigen an Nutzer einer bestimmten Sprache zu richten. Im dritten Schritt lässt sich dies weiter eingrenzen auf "Länder und Gebiete", "Städte und Regionen" oder auch benutzerdefiniert. Bei letzterer Einstellung wird die Zielgruppe geografisch eingegrenzt. So können Marketeer beispielsweise den Umkreis einer Stadt angeben, in dem Nutzer im Rahmen lokaler Kampagnen angesprochen werden sollen.
Google geht dabei nach zwei Methoden vor. Regionale Anzeigen werden eingeblendet, wenn der Suchbegriff und der Ortsname eingegeben wird. Daneben trackt Google den Standort des Users über die IP-Adresse des Servers, über den er ins Netz geht. Allerdings ist das IP-Targeting nicht hundertprozentig genau, sodass durchaus Streuverluste auftreten.
Und
dann gilt es, knackig zu texten. Der Name steht in der ersten Zeile
der vierzeiligen Werbung und ist – ähnlich einem normalen
Link – blau hervorgehoben und unterstrichen. Darunter können
zwei Textzeilen ˆ 35 Zeichen eingegeben werden.
Die vierte Zeile ist für die URL reserviert. Hier unterscheidet
Google zwischen der angezeigten und der tatsächlichen Webadresse.
Wie die Anzeige später aussieht, wird im oberen Bereich der Website
aktuell angezeigt. Auf der nächsten Seite müssen die Keywords eingetragen
werden.
Wer sich im Vorfeld keine Gedanken gemacht hat, kann dazu auch das
Keyword-Tool von
Google benutzen. Generell sollten spezifische Keywords verwendet
werden statt allgemeine, beispielsweise "Webdesign Agentur" statt "Webdesign".
Allerdings empfiehlt es sich, auch das Kleingedruckte zu lesen. Denn
Google verwendet Default-Einstellungen, die nicht im Sinne jedes Anwenders
sind. Ein Klick auf "erweiterte Option: Keyword-Optionen" liefert
die Erklärung.
Keyword-Optionen sind vier verschiedene Methoden, um Adwords-Anzeigen auf Nutzer auszurichten. Als Standard sind "Weitgehend passende Keywords" eingestellt. Das bedeutet: Wer beispielsweise "Jogging-Schuhe" in seine Keyword-Liste aufnimmt, dessen Anzeigen werden eingeblendet, wenn Nutzer nach "Jogging" und "Schuhe" suchen, in beliebiger Reihenfolge und möglicherweise auch zusammen mit anderen Begriffen.
Die Anzeigen werden dabei auch automatisch für "Erweiterte weitgehend passende Keywords" angezeigt. Das beinhaltet Pluralformen, Synonyme oder verwandte Wortgruppen – auch wenn diese nicht in der eigenen Keyword-Liste enthalten sind. Diese Einstellung verspricht viele Klicks, ist aber nicht zielgenau und die Conversion möglicherweise nicht so hoch.
Für die Option "Passende Wortgruppe" müssen die Keywords in Anführungszeichen "Key" in die Keyword-Liste eingetragen werden. "Passende Wortgruppen" sind eine Art Mittelweg der Keyword-Optionen. Sie sind zielgerichteter als "Weitgehend passende Keywords", aber flexibler als die nächste Möglichkeit: die "Genau passenden Keywords".
Wer seine Schlüsselwörter in eckigen Klammern angibt [Key], dessen Anzeigen erscheinen nur, wenn der User exakt die Ausdrücke in der Folge eingibt.
Um zu verhindern, dass die eigene Anzeige erscheint, wenn beispielsweise der User explizit Produkte eines Wettbewerbers sucht, lassen sich bestimmte Keywords auch ausschließen. Dazu wird ein Minuszeichen -Key vor den auszuschließenden Begriff gesetzt.
Auf der nächsten Seite kann der Werbetreibende sein Tagesbudget bestimmen. Achtung: Dieses wird immer auf den Monat betrachtet. Wer also 50 Euro pro Tag investieren will, wird in einem 30-Tage-Monat von Google maximal mit 1.500 Euro via Bankeinzug belastet. Außerdem muss der maximale Cost-per-Click eingegeben werden, also die Summe, die der Werbetreibende beim Klick auf seine Anzeige zu zahlen bereit ist.
Um die Entscheidung zu erleichtern, gibt das System eine Empfehlung für beide Werte aus. Mit einem Klick auf den sogenannten Traffic Estimator schätzt das System die Anzeigenposition, die täglichen Klicks und die täglichen Kosten für jedes Keyword. Das ist eine durchaus praktische Hilfe, denn der Rang der Keyword-bezogenen Anzeigen auf den Suchergebnisseiten basiert auf dem maximalen CPC, der mit einem Qualitätsfaktor von Google multipliziert wird. Dieser Qualitätsfaktor wird durch die bisherige Leistung eines Keywords ermittelt.
Relevante Keywords und Anzeigentexte, eine gute Klickrate auf Google und ein hoher CPC führen damit zu einer höheren Anzeigenposition. Durch diese Rangfolge sollen relevante Anzeigen bevorzugt werden. Aus diesem Grund können passende Anzeigen nicht von den ersten Positionen ausgeschlossen werden – wie dies bei einem rein preisbasierten Rangsystem der Fall wäre. Sind alle Einstellungen getätigt, erfolgt eine abschließende Prüfung und die Kampagne geht online. Alle Parameter lassen sich später jederzeit in der Verwaltungsoberfläche bearbeiten, sodass die Kampagne "feinjustiert" werden kann.
Die Relevanz der Werbung lässt sich in der Kampagnensteuerung einstellen. In Abhängigkeit von den gewählten Keyword-Optionen gibt es vier Möglichkeiten, seine Anzeigen zu den definierten Schlüsselwörtern einzublenden. Dazu wird das Keyword mit Satzzeichen kombiniert:
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