
AdWords Grundlagen sowie Optimierung:
Kontrolle Ihre Suchmaschinenkampagnen:
Die Kunst
beim wirkungsvollen Marketing
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Eine Suchmaschinenkampagne bedarf der ständigen Kontrolle und Optimierung. Nur dann erreicht sie ihr Ziel
Google
Analytics erlaubt Ihnen ein detailliertes Tracking der Besucher Ihrer
Website
Sie haben gerade den ersten Monat Ihrer Google- Ads-Kampagne hinter sich und sind unzufrieden mit dem Ergebnis? Dann ist es Zeit für eine Feinjustierung Ihrer Kampagne. Lesen Sie im Folgenden, wie Sie an der Schraube für Google Adwords drehen können.
Der Unterschied zwischen einer Adwords-Kampagne und einer konservativen Print-, Radio- oder TV-Kampagne ist die Möglichkeit, diese sofort und kontinuierlich anpassen und ändern zu können. Eine Adwords-Kampagne können Sie jederzeit erweitern, mit anderen Keywords ausstatten, andere Parameter einstellen oder sogar beenden – und Sie sollten es auch. Eine Adwords-Kampagne muss nicht zwangsläufig zum Erfolg führen. Ein nicht richtig gesetztes Keyword kann zum Beispiel die Conversion Rate, also das Verhältnis zwischen Besuchern und Bestellern, gegen null tendieren lassen.
Oder ein anderer "Mitbieter" hat einen höheren CPC geboten und steht daher vor Ihnen – und greift alle potenziellen Kunden ab. Denn bei Google gilt das eiserne Gesetz: Wer an erster Stelle steht, bekommt auch den meisten Traffic. Sie müssen also Ihre Kampagnen ständig im Auge behalten, diese analysieren und optimieren.
Für die direkte Analyse Ihrer Kampagne können Sie auf ein kostenloses Werkzeug von Google zurückgreifen: das Berichtcenter. Hier sehen Sie in Echtzeit, was gerade bei Ihrer Kampagne passiert. Sie erhalten Berichte über Ihren durchschnittlichen CPC-Preis, die Häufigkeit der Anzeigenschaltung (Impression), die Häufigkeit, mit der Google-Nutzer auf die Anzeigen geklickt haben, die Keyword-Klickrate (CTR) sowie die Kosten. Alle Berichte lassen sich natürlich für einen bestimmten Zeitraum erstellen. So erhalten Sie Stunden-, Tages-, Wochen-, Monats-, Vierteljahres- oder Jahresstatistiken. Sie können sogar Ihre Conversion Rate mit dem Berichtcenter erfassen, wenn Sie die (kostenlose) Google-Tracking-Funktion einsetzen.
Wem das noch nicht reicht, der kann unter
www.google.de/analytics ein
kostenloses Trackingtool nutzen. Mit Google
Analytics lassen sich die Funktionalität der Webseite und
der Erfolg der Keywords analysieren. So kann jeder Websitebetreiber
nachlesen, wie die Besucher auf die Website gefunden haben, über
welche Keywords sie zu der Seite gekommen sind, wie sie sich auf der
Website bewegen, wann sie aussteigen sowie ob und über welche
Wege sie kaufen beziehungsweise die gewollte Aktion ausführen.
Der Traffic auf der Webseite wird damit transparent. Mit Google Analytics kann über die reine Conversion-Analyse hinaus noch eine Conversion-Funnel- Analyse erzeugt werden, eine erweiterte Zieldefinition, die sich vom reinen Verkauf unterscheiden kann. Darüber hinaus liefert das Tool bei Bedarf weitere Conversion-Berichte.
Nachdem Sie also herausgefunden haben, ob und wie ihre Kampagne funktioniert, geht es ans Optimieren. Hier sind wieder ganz normale Marketingwerkzeuge gefragt. Bevor Sie an das Optimieren der Keywords gehen, sollten Sie ihre Ziele noch einmal überprüfen. Können Sie mit der Kampagne das gesteckte Ziel wirklich erreichen? Denn nur dann lohnt sich die Optimierung. Wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten, geht es ans Feintuning.
Untersuchen Sie zunächst, ob Ihre zu geringe Conversion Rate an der Webseitenstruktur, an falschen Keywords oder an einer ungünstigen Positionierung Ihrer Anzeige liegt.
Keywords können bei Google wenige Cent bis einige Euro pro Klick kosten. Eine genaue Aufschlüsselung, wie teuer ein bestimmtes Keyword ist, gibt es leider nicht. Dazu ändert sich der Preis zu oft. Auf der Website des Suchmaschinen-Marketingspezialisten Explido gibt es jedoch eine Übersicht über die durchschnittlichen Preise für eine Platzierung auf Rang eins bei bestimmten Keywords bei Google, bei Yahoo oder bei Miva. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern sind zum Teil erheblich. So kostete laut Explido-Übersicht ein Klick auf das Keyword "Hotel" bei Redaktionsschluss bei Google 81 Cent, bei Yahoo 51 Cent und bei Miva 21 Cent.
Eine suboptimale Webseitenstruktur erkennen Sie daran, dass Sie an sich recht viele Clicks von Google erhalten, Ihnen die Besucher aber im Laufe des Bestellvorgangs oder des Besuchs der Seite abhanden kommen. Ein gewisser Schwund bei den Besuchern ist zwar normal, wenn Sie aber einen erheblichen Verlust auf einer bestimmten Seite haben, sollten Sie auf dieser Seite nach dem Grund suchen und diesen dann beseitigen.
Ungeeignete Keywords erkennen Sie daran, dass sie entweder kaum genutzt werden oder die Google-Nutzer, die Sie über diese Keywords erhalten, sehr schnell wieder von Ihrer Webseite verschwinden. Dann adressieren Sie mit dem Keyword nicht die richtige Zielgruppe. Definieren Sie also genau, welche Zielgruppe Sie ansprechen möchten und versetzen Sie sich dann in die Köpfe dieser Personen. Wonach könnten diese Personen suchen. Welche Begriffe würden sie wohl eingeben? Mit diesen Fragen finden Sie dann sehr schnell die relevanten Keywords. Und ob Sie richtig gedacht haben, erfahren Sie spätestens nach einigen Wochen, wenn Sie wieder mit den Analysetools den Erfolg Ihrer Kampagne überprüfen.
Ein Grund für eine geringe Klickrate auf Ihre Anzeigen kann aber auch sein, dass ein Mitbewerber mehr zahlt als Sie. Dann rangiert Ihre Anzeige hinter seiner. Bei mehreren spendableren Mitbewerbern rutscht sie noch weiter nach unten.
Dieses Auf und Ab der Anzeigen ist bei Google ganz normal. Jeder Kunde
will seine Anzeige möglichst auf Platz eins sehen. Mit dem
Keyword
Suggestion Tool kann jeder Anzeigenkunde herausfinden, bei welchem
Preis seine Anzeige ganz oben landen würde. Aus diesem Grunde
ist es auch wichtig, immer seine Kampagnen zu überprüfen,
um nicht vom Mitbewerb abgehängt zu werden.
Droht die eigene Platzierung zu schlecht zu werden, kann entweder den Klickpreis erhöht oder nach anderen – günstigeren – Keywords gesucht werden. Allerdings: Vorsicht bei der Verwendung von Markennamen als Adword. Wenn Sie nicht der Markeninhaber sind, können Sie abgemahnt werden.
Beim Suchmaschinenmarkting gilt dieser alte Werberspruch in verschärftem Maße. Wer beim Suchmaschinenmarketing nicht ständig am Ball bleibt und seine Kampagnen stets überprüft, kritisch hinterfragt und optimiert, der wird seine Ziele nicht erreichen.
Auch beim Suchmaschinenmarketing kann einiges falsch gemacht werden. Die häufigsten Fehler mit Google Adwords sind:
1). Die Kampagne wird nach ihrem Aufsetzen nicht kontinuierlich kontrolliert (Tracking). Es erfolgen keine Analysen, keine Optimierungen und kein Vergleich mit den Zielvorgaben.
2). Es werden zu viele Keywords eingegeben. Dadurch erhält man viele nicht relevante Klicks, aus denen eine sehr schlechte Conversion Rate resultiert.
3). Die Google-Nutzer landen nach dem Klick auf die Adword-Anzeige nicht auf der Seite, auf der das Angebot oder die Dienstleistung, welche den Keywords entspricht, zu finden ist (Landing Page). Diese Nutzer fangen dann nicht an zu suchen, sondern sind meist in Sekunden wieder bei Google.
4). Die Keywords werden nicht mit den Augen der Google-Nutzer ausgesucht. Besucher suchen nach generischen Begriffen. Sind zu spezielle Keywords definiert, erhält man sehr wenige Klicks.
Ein Beispiel: Sie sind Reiseanbieter und haben Angebote für Kuba im Programm, die Sie mit Google Adwords bewerben wollen. Sie sollten dann nicht den Ort, in dem das Hotel liegt, oder den Hotelnamen als Keyword auswählen – auch wenn diese sehr günstig sind –, sondern Kuba. Nach dem Ort oder dem Hotelname sucht kaum jemand bei Google, nach Türkei schon.
5). Es werden zu viele Keywords ausgewählt. Dadurch klicken zu wenig potenzielle Kunden auf die Anzeige. Die Conversion Rate sinkt und die Anzeige wird unwirtschaftlich.
6). Die Webseite sollte halten, was die Keywords versprechen. Haben Sie zum Beispiel das Keyword "gratis" gewählt, sollte auf der Webseite auch wirklich etwas gratis zu bekommen sein. Ansonsten sind die Google-Nutzer in Sekunden wieder weg – und Sie haben den Klick vergeblich bezahlt.
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